Diskretion
Wie wir arbeiten
Diskretion ist bei uns keine Zusage, sondern Vertragsbestandteil.
Ein Studio hört Dinge, die niemanden etwas angehen: Ideen, die noch nicht fertig sind. Takes, die nie jemand hören soll. Gespräche zwischen den Takes. Wir haben aufgeschrieben, wie wir damit umgehen — nicht als Versprechen, sondern als Regeln, auf die jede Person verpflichtet ist, die bei uns arbeitet.
- 01
Wer hier war, war nie hier.
Wir bestätigen nicht, dass du bei uns bist. Wir bestätigen nicht, dass du bei uns warst. Wir bestätigen nicht einmal, dass angefragt wurde. Solange du nichts anderes sagst, hat dieses Projekt für die Aussenwelt nicht stattgefunden.
- 02
Anfragen sind vertraulich — auch die, aus denen nichts wird.
Eine Nachricht an uns ist ein Geschäftsvorgang, kein Content. Wir posten keine Bildschirmfotos, wir zitieren nicht, wir erzählen nicht weiter, wer angefragt hat. Das gilt auch dann, wenn wir am Ende nicht zusammenarbeiten.
- 03
Kein Beitrag ohne deine schriftliche Freigabe.
Wir veröffentlichen nichts über dich oder dein Projekt, bevor du es freigegeben hast — schriftlich, für einen konkreten Beitrag, auf einem konkreten Kanal, zu einem konkreten Zeitpunkt. Ziehst du die Freigabe zurück, ist der Beitrag innerhalb von 24 Stunden offline.
- 04
Keine Teaser, keine Andeutungen.
Kein unscharfes Foto aus der Regie. Kein Standort in der Story. Kein Emoji, das etwas bedeuten soll. Wer andeutet, veröffentlicht — nur langsamer.
- 05
Die Kameras bleiben aus.
Während deiner Session werden keine privaten Aufnahmegeräte benutzt. Bild- und Videomaterial entsteht nur, wenn du es beauftragst. Auch Begleitpersonen weisen wir freundlich darauf hin.
- 06
Dein Material bleibt deins.
Sessions, Stems, Takes, Zwischenstände — nichts davon verlässt das Studio ohne deine Anweisung. Wir veröffentlichen nichts ohne deine Zustimmung, verwenden nichts als Demomaterial, nichts für Kurse, nichts für Showreels. Was wir selbst beigetragen haben, regelt der Vertrag und nicht der Besitz der Dateien: Welche Rechte du bekommst, steht unter „Rechte und Credits".
- 07
Verworfenes bleibt verworfen.
Was du gestrichen hast, existiert für uns nicht mehr. Keine Anekdoten über die Version, die es nicht geschafft hat. Keine „lustigen Geschichten aus dem Studio". Auch nicht in fünf Jahren.
- 08
Deine Dateien liegen sicher.
Projektdaten bleiben auf verschlüsselten, für das Projekt freigegebenen Systemen. Freigabelinks gehen nur an namentlich benannte Empfänger, passwortgeschützt und mit Ablaufdatum — nie in offene Ordner. KI-Werkzeuge setzen wir an deinem Material nur ein, wenn du zustimmst.
- 09
Jede Person im Raum ist vertraglich gebunden.
Technik, Assistenz, Session-Musikerinnen und -Musiker, Aushilfen: Alle arbeiten unter derselben Vertraulichkeitsvereinbarung, mit Vertragsstrafe, unbefristet über das Projektende hinaus. Diskretion ist bei uns keine Frage der Sympathie, sondern der Unterschrift.
- 10
Wenn etwas schiefgeht, erfährst du es von uns — zuerst.
Sollte trotz allem etwas nach aussen dringen, informieren wir dich unverzüglich, korrigieren umgehend und rechtfertigen uns nicht öffentlich auf deine Kosten. Vertrauen misst sich daran, wie jemand mit dem eigenen Fehler umgeht.
Über andere Projekte reden wir nicht. Über deins auch nicht.
Wir zeigen weniger Arbeit, als wir gemacht haben. Das ist der Preis — und der Punkt.
Für diese Grundsätze stehe ich mit meinem Namen.

Dan aka Mr. Cherry
Gründer, cherryontop · Berlin
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